Unter dem Logo eines blau getupften Fußes, in dem nur Kenner wesentliche anatomische Landmarks erkennen, ist die erste deutsche Praxisgemeinschaft einer Podologin und eines Fußchirurgen entstanden. Unsere Praxis feiert in diesen Tagen ihr 5 jähriges Bestehen. Aus 2 Gründungspartnern ist mittlerweile ein hoch professionelles Behandlerteam geworden.

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Dr. med. Alexander Sikorski
und Monika Kriescher
Die Beweggründe zu diesem Projekt waren vielfältig.
Zum einen ist die Podologie
eine staatlich anerkannte Disziplin, die medizinische Fußpfleger
soweit fortbildet, daß sie ohne Gefahr für diabetische Füße
zulasten der Krankenkassen an der medizinischen Versorgung der an Diabetes
erkrankten Patienten teilnehmen können.
Das Berufsbild des Podologen ist auch heute noch nicht bei allen Ärzten
bekannt.
Zum anderen sind es langjährige Erfahrungen eines Chirurgen,
der sich in den letzten Jahren national und international als Kenner
des Fußes und als Fußchirurg qualifiziert hat, auch wenn
es diese Zusatzbezeichnung in absehbarer Zeit nicht geben wird.
Es lag also nahe, die Synergien beider Berufsgruppen bedarfsgerecht
unter einem Dach zu bündeln und in einer Praxisgemeinschaft der
großen Gruppe Rat suchender Patienten anzubieten.
Das Gesagte impliziert, dass die podologische Behandlung beim
Diabetiker zulasten der Krankenkassen möglich ist.
Die in dieser Praxis erbrachte ärztliche Leistung ingegen
ist von allen Patienten selbst zu bezahlen, da keinerlei Beziehungen
zu dem bestehenden Vergütungssystem der Krankenkassen bestehen
und diese in den hergebrachten Formen auch nicht mehr gewünscht
sind.
Worin liegen die Vorteile für den Patienten?
Die Zusammenarbeit einer Podologin und eines Fußchirurgen garantiert
dem Patienten eine umfassende Beratung auf der Basis des aktuellen Wissensstandes
bei Fußerkrankungen.
Gemeinsames Besprechen von Krankheitsbildern bietet dem Patienten
das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Therapie bei Fußerkrankungen.
Ein wesentlicher Aspekt ist aber auch das Verhüten schwerer Fußdeformitäten
oder gefährlicher Fußläsionen beim Diabetiker. Hier
hat sich gezeigt, daß kompetente Aufklärung der Patienten über
die erforderliche Sorgfalt in der Fußpflege und die Früherkennung
eines diabetischen Fuß-Syndroms (DFS) wesentlich dazu beitragen
werden, die Amputationsrate zu senken.
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Monika Kriescher
Dr. Alexander Sikorski